Stinky Fish Solution

oder: Stinkefischalarm in der Deutschen Bahn: – ein Stück Ostseefeeling

mis palabras:

“Die Gänge müssen frei bleiben!”, fährt mich die Zugbegleiterin der Deutschen Bahn an, während ich mein Fahrrad hin und her manövriere, sodass es möglichst niemanden behindert. Links und rechts, vorne und hinten, überall stehen Menschen und Fahrräder. Alle wollen sie vom Ostsee/ Himmelfahrts-/ Wochenendtrip wieder zurück nach Hause. 

Eine halbe Stunde später in Pasewalk versuchen mein Vater, meine schwangere Schwester und ich in den nächsten Regionalzug mit dem Ziel Berlin-Südkreuz zu steigen, der bereits hoffnungslos überfüllt ist. Meine Schwester schafft es zum Glück, womöglich hatten ein paar Bahninsassen Mitgefühl mit ihr und rückten noch enger zusammen. Mein Vater und ich rennen mit unseren Drahteseln den gesamten Bahnsteig ab, vergeblich! Die Menschen im Zug vermischen sich zu einem einzigen Brei, der aus den Türen herausquetscht. Papa und ich sehen es ein, dieser träge Menschenbrei kann nicht mehr wachsen, also orientieren wir uns um. Vor den Fahrplänen auf dem Gleis haben sich unzählige Passagiere mit und ohne Rad versammelt, denen wohl Ähnliches widerfahren ist. Neben dem Zischen des Zuges, der nur schleppend an Fahrt gewinnt, vernehme ich aus der Mitte der Menschentraube eine resolute, doch warmherzige Frauenstimme: 

“Hier fährt der nächste Regio erst in drei Stunden, der genauso voll sein wird. Fahrt nach Neubrandenburg, da geht auch einer nach Berlin, der RE5! Der ist meistens nicht so voll.”

Diese Frau hat tatsächlich recht, stellen mein Vater und ich fest, als wir ihre Aussage mit googlemaps überprüfen. Welch Engel, der da in der Masse posaunt! Es fehlt lediglich das trötende Blechblasinstrument in ihrer Hand.

Wir fahren also mit einer Mini-Regiobahn nach Neubrandenburg, ohne großartige Hindernisse und Vorkommnisse, und können problemlos in einen RE-Zug steigen, der sogar – man mag es kaum glauben, dass die DB in diesem Fall mal geschaltet hat – ein komplettes Fahrradabteil besitzt! Mein Papa und ich stellen unsere Räder ab und kämpfen uns durch die Waggons, deren Sitzplätze zum großen Teil bereits belegt sind. Wir finden jedoch zwei, nicht nebeneinander, aber immerhin, und zum ersten Mal seit einer Weile, atme ich, mit meinem Rucksack auf dem Schoß, bewusst tief ein und aus. Plötzlich steigt mir ein äußerst unangenehmer, stechender Geruch in die Nase. Irgendwie fischig, denke ich, das Meer ist wohl mitgereist.

Dann dämmert es mir … Oh je, die Matjesfischhaut, die hab’ ich ja komplett vergessen! Die Reste meines Fischbrötchen vom Mittag schlummern noch immer irgendwo in meinem Rucksack. Möglichst unauffällig versuche ich ihn unter den Sitz zu verstauen. Meine Sitznachbarin, eine Frau Anfang fünfzig, hat scheinbar nichts bemerkt. “Trauriges Deutschland”, murmelt sie und blickt mich auf einmal an. Mit leicht zusammengekniffenen Augen warte ich, dass sie mich auf den Gestank anspricht. “Da wollen sie, dass wir mit dem Fahrrad fahren, aber die Deutsche Bahn versagt komplett. Typisch! Die sollten sich echt was schämen!”

Es wird voller und voller von Station zu Station. Der Zug lässt Familien mit kleinen und größeren Kindern, jüngere und ältere Alleinreisende, Radfahrer*innen, Student*innen, etc. einfach auf dem Bahnsteig stehen! Nachdem der Zug wieder ins Rollen kommt, rattert der Bahnangestellte seinen auswendig gelernten Text durchs DB Mikro, als wäre alles normal und routiniert. Kein Wort zu den extremen Bedingungen, keine Entschuldigung, nichts. Diese automatisierte Welt mit diesen automatisierten Höflichkeitsfloskeln, ob im Flugzeug oder eben in der Bahn, schrecklich!

Schweigend tuckern wir, erneut zu einem “Menschenblubberbrei” zusammengeschmolzen, dahin. Das Ganze hat irgendwie etwas Menschenunwürdiges. Zwischendurch freue ich mich immer wieder über das Glück einen Sitzplatz ergattert zu haben. 

An der Endstation S-Bahnhof Südkreuz, als die meisten Leute bereits ausgestiegen sind, schmeiße ich meinen stinkenden Papierbeutel in den winzigen Mülleimer der Deutschen Bahn. 

“Rache ist Heringshaut!”, sage ich zu meinem Vater, der mich stirnrunzelnd anblickt, und steige einen Augenblick später triumphierend mit meinem Fahrrad aus dem Waggon der Deutschen Bahn, der nun nicht mehr nach Menschenunwürde riecht, sondern nach stinkender Matjeshaut!

Aufgabe für chatgpt: Schreibe eine Geschichte über eine stinkende Fischhaut und die Deutsche Bahn

ChatGPT:

Es war ein heißer Sommertag, als Pauline beschloss, ihre Großeltern in einem kleinen Dorf am Meer zu besuchen. Sie hatte schon lange nicht mehr mit ihnen gesprochen und freute sich auf die Zeit, die sie miteinander verbringen würden. Pauline machte sich früh morgens auf den Weg zum Bahnhof, um den Zug zu nehmen.

Als sie den Bahnsteig erreichte, bemerkte sie sofort einen unangenehmen Geruch. Es war ein scharfer, fauliger Gestank, der ihre Nase erreichte. Pauline sah sich um und entdeckte einen Mann, der eine riesige Tüte bei sich trug. Aus der Tüte ragte etwas heraus, das wie eine Fischhaut aussah. Es war offensichtlich die Quelle des Geruchs.

Pauline konnte den Gestank kaum ertragen, aber sie wollte den Zug nicht verpassen. Sie stellte sich in sicherer Entfernung von dem Mann auf und hoffte, dass der Geruch bald verschwinden würde. Doch je näher der Zug kam, desto intensiver wurde der Geruch. Andere Passagiere versuchten, sich die Nase zuzuhalten und verzogen angewidert das Gesicht.

Endlich öffneten sich die Türen des Zuges, und Pauline trat ein. Sie suchte nach einem freien Platz, aber jeder Wagon schien bereits von dem Gestank erfüllt zu sein. Schließlich fand sie einen Platz in einem völlig leeren Abteil ganz am Ende des Zuges. Zumindest würde sie dort dem Gestank entkommen können.

Während der Zug langsam losfuhr, konnte Pauline sich endlich entspannen. Sie lehnte sich zurück und betrachtete die vorbeiziehende Landschaft. Doch plötzlich hörte sie eine Durchsage des Zugbegleiters: „Sehr geehrte Fahrgäste, wir haben derzeit eine technische Störung und müssen den Zug anhalten. Wir bitten um Ihr Verständnis.“

Der Zug blieb mitten auf den Schienen stehen, und Pauline konnte den Gestank wieder deutlich riechen. Sie öffnete das Fenster in der Hoffnung auf frische Luft, aber der Geruch schien sich im ganzen Zug verteilt zu haben. Die Fahrgäste waren nun noch frustrierter und beschwerten sich lautstark bei den Zugbegleitern.

Pauline beschloss, mutig zu sein und den Mann mit der stinkenden Fischhaut anzusprechen. Sie ging den Gang entlang und fand ihn in einem der vorderen Wagen. „Entschuldigen Sie“, sagte sie vorsichtig, „ich kann nicht anders, als den unangenehmen Geruch zu bemerken. Gibt es eine Möglichkeit, dass Sie die Tüte irgendwo anders platzieren könnten?“

Der Mann sah Pauline überrascht an und lächelte dann. „Oh, entschuldigen Sie bitte. Ich bin Fischer und habe gerade eine frische Ladung Fischhaut von meinem Fang dabei. Ich wollte sie zum Trocknen mit nach Hause nehmen, aber ich verstehe jetzt, wie störend der Geruch sein kann. Ich werde die Tüte sofort entfernen.“

Pauline war erleichtert und dankbar für die Reaktion des Mannes. Er nahm die Tüte und ging damit aus